[Rezension] Ich und die Walter Boys

Dienstag, 30. August 2016

Informationen

Ich und die Walter Boys
Von Ali Novak
Erschienen im cbt-Verlag 
Kostet 9,99€
Taschenbuch//Einzelband
445 Seiten 

Klappentext

Jackie hasst unvorhersehbare Ereignisse. Als perfekte Tochter hat sie ihr Leben in New Yorks High Society fest im Griff und sonnt sich in der Aussicht auf eine erfolgreiche Zukunft. Doch dann schlägt das Schicksal zu. Mit einer Lawine unvorhersehbarer Ereignisse: 1. Jackie steht plötzlich alleine da. 2. Sie muss zu ihrer Vormundfamilie, den Walters, nach Colorado ziehen. 3. Die Walters haben nicht nur Pferde, sondern auch zwölf Söhne! Mitten in der Pampa, allein unter Jungs von 6 bis 21, für die Privatsphäre ein Fremdwort ist, lautet Jackies erster Gedanke: Nichts wie weg. Und ihr zweiter: Moment ... ein paar der Kerle sehen unfassbar gut aus!

Erster Satz

"Romeo und Julia haben mir nie besonders leid getan."

Musik zum Buch


Meine Meinung

Da der Sommer doch noch einmal beschlossen hat zurück zu kommen (oder überhaut erst einmal zu erscheinen...) war die letzte Woche mehr als perfekt um noch einmal nach dem ein oder anderem Sommerbuch zu greifen und sich in einer leichten Geschichte zu verlieren.
Und genau dafür ist auch "Ich und die Walter Boys" perfekt.
Fans von humorvollen, chaotischen Liebesgeschichten mit Charakteren, die man sofort ins Herz schließt sollten ihre Ohren spitzen, denn euch wird das Buch mit Sicherheit gefallen.
Jackie hat auf einen Schlag ihre Familie verloren und soll nun zu ihrem Vormund nach Colorado ziehen. Das bringt ihr sonst fast schon zu geordnetes Leben ziemlich durcheinander, vor allem als sie feststellen muss, dass sie nun mit 12 Jungs unter einem Dach lebt, von denen der ein oder andere mehr als gut aussieht...
Jackie liebt Ordnung, sie überlässt nichts dem Zufall und hat ihr Leben schon komplett geplant.
Und sie hat keinen Plan, wie sich normale Teenager benehmen. So kann es schon einmal passieren, dass sie overdressed zum Spaghetti essen erscheint und sich dann wundert warum ihre Kleidung dreckig wird. Diese Macken sorgen aber nicht nur für total witzige Situationen, sondern haben bei mir dafür gesorgt, dass ich die Protagonistin einfach nur wahnsinnig gerne mochte.
Auch alle 12 Jungs und ihre Eltern hatte ich nach anfänglichen Schwierigkeiten in mein Herz geschlossen und wollte sie gar nicht mehr gehen lassen.
Die Geschichte dreht sich um weit aus mehr als nur das Chaos, was mit dem Zusammenprall zwei so unterschiedlicher Welten, entstanden ist. Man bemerkt ganz langsam, wie Jackie lernt mit dem Verlust ihrer Familie klar zu kommen und es ist schön zu sehen wie ihr Alex, aber auch Cole und mehr oder weniger auch alle anderen dabei helfen, wie sie zusammen wachsen und zusammen halten.
Und am Ende hab ich das ganze Buch einfach weg gelesen, hab die letzten paar Zeilen verschlungen und wünsche mir mehr. An sich ist das Buch zwar abgeschlossen, aber am liebsten würde ich sofort zurück auf die Farm der Walters und sehen, was für Sachen sie als nächstes aushecken. 

Fazit

"Ich und die Walter Boys" ist ein humorvoll erzähltes Sommerbuch, bei dem es nicht nur um Liebe, sondern auch Freundschaft, Familie und Verlust geht. Zum Schluss bleibt mir nur übrig zu sagen, dass ich absolut nichts gegen einen zweiten Band hätte, denn diese Chaoten kann man nur ins Herz schließen.

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1 Kommentar:

  1. Ganz deiner Meinung :D
    Ich liebe Jackie und die Walter Boys ... Und ein zweiter Band? Eine fantastische Idee!

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