[Rezension] Witch Hunter

Montag, 7. März 2016

Informationen

Witch Hunter
Von Virginia Boecker
Erschienen im dtv-Verlag
Kaufen? Hier
Kostet 17,95€
Hardcover//Band 1
400 Seiten 

Klappentext

Als die 16-jährige Elizabeth mit einem Bündel Kräuter gefunden wird, das ihr zum Schutz dienen soll, wird sie in den Kerker geworfen und der Hexerei angeklagt. Doch wider Erwarten retten weder Caleb, ihr engster Freund und heimlicher Schwarm, noch ihr Lehrmeister Blackwell sie vor dem Scheiterhaufen. Stattdessen befreit sie in letzter Sekunde ein ganz anderer: Nicholas Perevil, der mächtigste Magier des Landes und Erzfeind aller Hexenjäger. Er lässt sie heilen und nimmt sie bei sich und den Magiern auf. Denn längst ist im Hintergrund ein Machtkampf entbrannt, und Elizabeth spielt darin eine Schlüsselrolle. Nun muss sie sich entscheiden, wo ihre Loyalitäten liegen.

Liebstes Zitat

"Nicholas says that magic isn't inherently good or bad, it's what people do with it that makes it that way. It took me a long time to understand that. Once I did, I realized it isn't magic that separates us from them, or you from me. It's misunderstanding."

Meine Meinung

Ich gehöre zu den Glücklichen, die das Buch schon weit vor dem eigentlichen Erscheinen zugeschickt bekommen haben und es lesen durften.
Und ein Buch über Hexen und ihre Jäger, das dann am besten noch in einer Art mittelalterlichem London spielt, stand schon länger auf meiner "Möchte-ich-unbedingt-lesen"-Liste, somit klang Witch Hunter mehr als perfekt und wurde auch recht schnell von mir gelesen, allerdings habe ich ja in den letzten zwei Monaten nicht soooo viel gebloggt und werde das Buch nun aber endlich rezensieren.
Especially for you!
Es geht um Elisabeth, die beste Hexenjägerin ihres Landes, die schon relativ früh nach dem Beginn des Buches der Hexerei angeklagt wird. Im Verlies sitzend wartet sie auf ihre Rettung, die sie von ihrem längsten und besten Freund (und total obvious natürlich auch heimlichen Schwarm) Caleb erwartet. Doch gegen ihr Erwarten rettet sie Nicholas, der größte Magier des Landes und ihr eigentlicher Feind. Nun steht sie zu den Fronten und hat schon lange merken müssen, dass nicht immer alles schwarz und weiß ist.
Es gibt einige Worte, die dieses Buch beschreiben können. Grottig, Langweilig und einfach nur schlecht gehören nicht dazu, ebenso, aber auch nicht wundervoll, großartig und einfach nur toll.
Es war gut, okay und an einigen Stellen auch mitreißend und schön.
Die Handlung war an manchmal vielleicht etwas offensichtlich, aber zumindest die größere Wendung habe ich so nicht kommen sehen. Es werden viele kleine Kämpfe ausgefochten, die dem ganzen wirklich gut getan haben und auch sonst gab es viele innere Konflikte, die gut gelöst waren und mir sehr gefallen hat. Auch das eigentliche große Problem und die Haupthandlung, über die ich gar nicht viel mehr sagen will, waren gut gewählt und definitiv interessant.
Die Welt baut ja einfach auf diesem "Hexen sind böse und die Hexenjäger müssen sie zur Strecke bringen" Prinzip auf und damit ist auch Elisabeth aufgewachsen. Andererseits haben die Hexen natürlich aber auch Vorurteile gegenüber ihr (deutlich verständlicher als andersherum) und es war toll gemacht wie dieses Bild einfach immer mehr ins Wanken gerät und beide Seiten erkennen müssen, dass sie falsch lagen.
Und beide Seiten verfügen über wirklich überzeugende Charaktere, die manchmal vielleicht etwas schubladenmäßig waren, aber ansonsten auch recht amüsant.
Elisabeth wird als die beste Hexenjäger in des Landes beschrieben und mal abgesehen davon, dass ich sie als Protagonistin wirklich in Ordnung fand, hat mir so ein bisschen das taffe gefehlt, also noch mehr davon. 
Der Schreibstil von Virginia Boecker war gut zu lesen und ich freue mich schon auf die nächste Reise ins Land der Hexen, ihren Jägern und Menschen.

Fazit

"Witch Hunter" war für mich eindeutig ein Buch, was sich irgendwo im Mittelfeld einordnen kann. Ein netter Zeitvertreib für zwischendurch mit einer tollen Kulisse und einer Protagonistin, die meiner Meinung nach doch etwas mehr Badass hätte sein können. Allerdings gab es einen tollen Plottwist und ein Ende, was mich doch wohl oder übel zum Weiterlesen verleitet.

Vielen Dank an den Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

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Kommentare:

  1. Hallo Hannah,

    Wieder einmal eine tolle Rezension von dir!
    Ich durfte das Buch auch schon lesen,
    mir hat es etwas besser gefallen als dir.
    Den Plottwist fand ich aber auch echt klasse,
    ich bin gespannt darauf, was der zweite Band bereithalten wird. :)

    Liebe Grüße,Laura

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  2. Dankeschön!:)
    Ich auch und ich hoffe sehr, dass die Liebesgeschichte auch dort nicht so sehr in den Fokus gedrängt wird :)

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