[Rezension] Diamond Sisters- Las Vegas kennt keine Sünde

Sonntag, 14. Februar 2016

Informationen

Diamond Sisters- Las Vegas kennt keine Sünde
Von Michelle Meadow
Erschienen im cbt-Verlag
Kaufen? Hier
Kostet 9,99€
Taschenbuch/Band 1
461 Seiten 

Klappentext

Als Peyton, Courtney und Savannah herausfinden, dass ihr verschollen geglaubter Dad niemand Geringerer als Adrian Diamond ist, der millionenschwere Hotelmagnat von Las Vegas, eröffnet sich ihnen eine völlig neue Welt: Luxus-Penthouse auf dem Sunset Strip, No-Limit-Creditcards, Bodyguards, Glamour, Intrigen und Eitelkeiten. Worauf die drei Schwestern völlig unterschiedlich reagieren: Peyton mit rebellischem Goth-Look, Courtney mit einer verbotenen Affäre und Savannah geht Shoppen, bis die Kreditkarte glüht. Was sie vereint, ist das Geheimnis ihrer Vergangenheit – und das stellt alles in den Schatten ...

Liebstes Zitat

"Wir sind jung, wir sind schön und Las Vegas ist unser Spielplatz"

Meine Meinung

"Diamond Sisters" wollte ich unbedingt lesen.
Es klang nach einer guten Geschichte für zwischendurch, die ein bisschen an Gossip Girl erinnern soll. Partys, Eskapaden, jede Menge reiche, verwöhnte Jugendliche, die tun was sie wollen...
Peyton, Courtney und Savannah wohnen in einer abgefrackten Stadt, mit ihrer alkoholkranken Mutter und kommen gerade so immer um die Runden. Bis sich eines Tages ihr Vater bei ihnen meldet, der niemand geringeres als Adrian Diamond ist. Ein millionenschwerer Hotelbesitzer, bei dem sie in Zukunft in Las Vegas wohnen. In einer für sie vollkommen fremden Welt, in der nicht alles Gold ist, was glitzert...
Die ganze Geschichte basiert wohl auf dem Traum von heute auf morgen reich zu werden ohne irgendetwas dafür tun zu müssen. Heraus aus dem tristen Leben und hinein in die Welt der Superreichen. Jeden Tag in schönen Resteraunst essen, Champagner, Party und schöne Menschen wohin man schaut. Und ein angebliches Geheimnis, das alles in den Schatten stellt.
Nach dem oben genannten Geheimnis kann an übrigens lange suchen und man wird es wohl oder übel leider nicht finden. Und nach irgendeinem Anzeichen von einem Plottwist, einer Wendung oder einfach nur so einem BAMM-Moment auch...
Die ganze Geschichte besteht tatsächlich nur aus irgendwelchen Sachen, die die Mädchen tun oder die ihnen passieren. Und selbst da war die Autorin relativ einfältig, wirkte es doch oft so, als würde sie einfach eine Liste abarbeiten.

Verlieben:
Savannah *check*
Courtney *check*
Peyton *ah ja, das ist in Arbeit*

Die Handlung ist halt einfach vor sich hingeplätschert, was ja auch nichts unbedingt Negatives sein muss. Ich habe das Buch ja trotzdem ganz gerne gelesen. Aber das dann einfach so ein richtiger Höhepunkt fehlte, war schon schade...
Und natürlich sind in Las Vegas alle schön und komplett schwarz-weiß gezeichnet...
Savannah ist die jüngste der Schwestern. Unschuldige 15 Jahre alt und naiv bis in die Haarspitzen, dennoch mochte ich sie am meisten von allen. Ich konnte ihre Handlungen super nachvollziehen und habe ihre Kapitel am liebsten gelesen.
Courtney ist 16 und sieht aus wie ein Model, ist intelligent und hinterfragt alles, hält sich an Regeln und ist die "Gute" der drei, was mich manchmal schier wahnsinnig gemacht hat, da ihr Charakter doch schon recht unrealistisch wirkte.
Peyton, 16, schmeißt sich allem, was bei drei nicht auf den Bäumen ist an den Hals.
Madison, die "Böse". Typische Highschool Zicke, die nicht damit klar kommt, dass ihre Eltern wenig zeit für sie haben und deshalb alle drangsaliert. Sie war eine der überzeugendsten Personen, die ich abwechselnd liebte und hasste.
Ich könnte das jetzt noch weiterführen, allerdings gibt es über sie Jungs jetzt nicht so viel zu sagen, da die Charaktere relativ flach ausgearbeitet wurden. Die vier weiblichen Hauptpersonen waren schon nicht gerade am Besten charakterisiert, da sie doch sehr Klischee überladen wirken, aber was erwartet man anderes bei einem Buch dieser Art.

Fazit

"Diamond Sisters- Las Vegas kennt keine Sünde" war nicht unbedingt das Gelbe vom Ei, trotzdem hat es mir mit dem Wissen eine leichte und einfach gestrickte Lektüre vor mir zu haben ganz gut gefallen. Die Geschichte lässt einen für ein paar Stunden in eine "What if..." Welt abdriften, die so ziemlich jedem Klischee entspricht.

Danke an den Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

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