[Rezension] Zeugenkussprogramm

Samstag, 28. November 2015

Informationen

Zeugenkussprogramm
Von Eva Völler
Erschienen im one-Verlag 
Kostet 14,99€
Hardcover/Band 1
368 Seiten 

Klappentext

Emily, 17, kann es nicht fassen: Nur weil der neue Freund ihrer Mutter sich mit den falschen Leuten eingelassen hat, gerät ihr Leben in Gefahr. Sogar ein Personenschützer wird für sie abgestellt. Pascal, jung und gutaussehend, geht ihr mit seinem Machogehabe allerdings ziemlich auf die Nerven. Schließlich muss Emily sogar ins Zeugenschutzprogramm. Von der Großstadt geht's aufs Land, aber Idylle sieht anders aus! Auf einmal ist jeder verdächtig, und Emily weiß nicht, wem sie vertrauen kann. Nur auf Pascal ist Verlass, er bleibt ihr wichtigster Kontaktmann. Dumm nur, dass Emily und er sich ständig zoffen. Doch wie sagt schon ein altes Sprichwort: Was sich neckt ...

Musik zum Buch



Meine Meinung

Stand dieses Buch auf meiner Wunschliste? Nein, eigentlich nicht. Trotzdem kam es, Dank eines Gewinnspiels des Verlages, in mein Regal geflattert und durfte es sich dort erstmal bequem machen.
Alle, die wie ich neu in der Oberstufe sind, werden mir zustimmen können, dass das nicht nur anstrengend ist, sondern einem vorallem die Zeit zum Lesen klaut (mehr dazu in meinem Lesemonat) und so durfte Zeugenkussprogramm tatsächlich erstmal warten, bis ich voller Hoffnung dazu griff, dass es mich gut durch meine Woche begleitet. Und das hat es, auch wenn ich es hauptsächlich am Samstag quasi inhaliert habe.
Emily ist 17, ihre Abiturprüfungen stehen kurz bevor und sie findet sich selber zu klein.
Den Freund ihrer Mutter kann sie nicht ausstehen und als sie dann seinetwegen auch noch in ein Zeugenschutzprogramm muss, bricht für sie eine Welt zusammen. Weg aus Berlin und rein in die Rhön. Emily könnte sich Schöneres vorstellen, auch wenn ihr Personenschützer Pascal das ganze schon etwas erträglicher macht.
Eine Liebesgeschichte mit etwas Krimi und Spannung war nicht nur das, was ich erwartet habe, sondern auch das was ich bekommen habe. Zusammen mit Eva Völlers genialen Humor, der mich an mehr als ein paar Stellen laut loslachen ließ.
Emily war mir als Protagonistin total sympathisch, weil sie einfach ein total normales Mädchen ist. Und sich auch so verhält. Am Anfang fand ich es zwar etwas anstrengend, weil sie so total Kontra Rhön war, aber irgendwo konnte ich das auch verstehen, weil sie schließlich Berlin gewohnt war.
Pascal war einfach nur umwerfend. Er ist zwar jetzt kein Typ für den ich alles stehen und liegen lassen würde, aber er und Emily haben einfach total toll zusammen agiert.
Uuuuund natürlich muss ich noch eine Person besonders hervorheben, auch wenn sie keine Hauptperson ist. Emilys Oma Gerti, die Autorin ist und somit eigentlich dauerhaft neue Geschichten in ihr Diktiergerät spricht, was einfach total lustig war.
Die Handlung an sich war wie man es bei einem solchen Buch erwarten kann. Spannend mit einer Liebesgeschichte und einem sehr aufwühlenden Plottwist, den ich so nicht erwartet hätte.
Das Buch hat mir unteranderem so gut gefallen, weil es ein Kapitel gibt in dem Pascal Emily ein paar schöne Ecken in der Rhön zeigt und ich rein zufällig genau diese Ecken auch kenne, weil ich vor ein paar Jahren auf Klassenfahrt da war. Das war einfach ein ganz besonderes Highlight für mich.
Ansonsten gibt es auch hier Phasen, in denen das Ganze so vor sich hin plätschert und welche in denen ein Unglück das nächste jagt.

Fazit

"Zeugenkussprogramm" hat nicht nur einen interessanten Titel, sondern auch eine tolle Geschichte, die mit einer wunderbaren Protagonistin und Eva Völlers gewohnt lockerem, witzigen Schreibstil glänzen kann.

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1 Kommentar:

  1. Hei c:
    "Zeugenkussprogramm" lächelt mich in der Buchhandlung hin und wieder an :D
    Ob ich dazu komme, es irgendwann zu lesen, ist allerdings fraglich. Leider.
    Ich freue mich auch schon rieeeesig, mit dir über Victoria Aveyard und ihr Buch zu reden *-*

    Ganz viele liebe Grüße, Michelle ☼♥

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