[Rezension] Schau mir in die Augen, Audrey

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Informationen

Schau mir in die Augen, Audrey
Von Sophie Kinsella
Erschienen im cbj-Verlag
Kostet 14,99€
Taschenbuch/Einzelband
384 Seiten 

Klappentext

Audrey ist Mitglied einer ziemlich durchgeknallten Familie: Ihr Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter, ein bisschen schluffiger Teddybär. Doch damit nicht genug – Audrey schleppt noch ein weiteres Päckchen mit sich herum: Nämlich ihre Sonnenbrille, hinter der sie sich wegen einer Angststörung versteckt. Bloß niemandem in die Augen schauen! Als sie eines Tages auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres großen Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, was viel mehr ist, als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ...

Musik zum Buch



Meine Meinung

Zu diesem Buch wurde schon so viel geschriebn und so viel gesagt, aber ich will meine Meinung dazu trotzdem loswerden, weil ich einfach das Gefühl habe, dass ich das sollte.
Es geht um Audrey, die sich aufgrund einer Angsstörung hinter ihrer Sonnenbrille versteckt und dann auch noch mit ihrer etwas sehr verschrobenen Familie zu kämpfen hat. Die Mutter immer etwas zu hysterisch und legt alles aus der DailyMail auf die Goldwaage, der eine Bruder ein Computernerd, der nichts mehr will als an der Meisterschaft teilzunehmen, der Vater, der nicht so recht mit der ganzen Situation umzugehen weiß und der kleinste Bruder. Die einzige Person, der Audrey in die Augen schauen kann. Und dann trifft sie auf Linus und fragt sich seit langem wie es ohne diese ganze Angst wohl wäre.
Die Handlung an sich ist nicht mal wirklich spannend, aber trotzdem kann man einfach nicht von diesem Buch wegkommen, will immer wissen wie es weitergeht und bekommt gar nicht genug von Audrey und ihrer Familie. Spätestens als Linus dazu kommt war es um mich geschehen, weil er einfach vieeel zu süß für diese Welt ist. Wie er sich um Audrey bemüht, ihre Angst akzeptiert aber sie dennoch dazu auffordert dagegen zu kämpfen *hach*
Audrey spricht einen direkt an, was eine sehr interessante, aber auch tolle Erzählperspektive ist, die immer mal durch diverse Filmaufnahmen unterbrochen werden. An sich ist Audrey eine wahnsinnig witzige und süße Hauptperson, die in ihrem Leben aber schon einiges durchmachen musste. Der Grund für ihren Zustand wird nicht direkt genannt, allerdings kann man sich seinen Teil nach einer Weile denken.
Lautloslach Momente hat dieses Buch auf jeden Fall, weil in dieser Familie einfach immer irgendetwas los ist.
Das einzige, was ich ein gaaaanz kleines bisschen kritisiern möchte ist der Krankheitsverlauf in diesem Buch. Das ist zwar sehr süß und alles, aber ein bisschen sollte man doch schon an der Wahrheit dran bleiben.

Fazit

"Schau mir in die Augen, Audrey" ist ein humorvoller Roman, der sicherlich allen gefallen wird, die auf süße Geschichten mit tollen und lustigen Charakteren stehen und ein gute Laune Buch für trübe Herbsttage suchen.
 

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Kommentare:

  1. Hey, schöne Rezi.
    Mir hat das Buch auch (sehr) gut gefallen. :) Ich kann aber verstehen, warum du den Aspekt mit dem Krankheitsverlauf nicht so gut findest ... .
    Lg Callie

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  2. Huhu, =)

    ich muss ja ehrlich zugeben, dass ich dieses Buch nicht ganz sooo toll fand. Es war wirklich nicht schlecht, aber ich hab mich so darauf gefreut und hatte so hohe Erwartungen (ich weiß, ich weiß, falsche Einstellung. =') ). Trotzdem fand ich die Liebesgeschichte nicht ganz so überzeugend und auch eben die Entwicklung ihrer Krankheit... =/ Toll fand ich aber wiederum so Szenen mit dem Computer rauswerfen & Co. xD Die Antworten von Audreys Bruder Frank darauf waren auch immer genial: "Ich lese auch tauben Menschen vor". Das war einer der besten Sätze, die ich je in einem Buch gelesen habe. =D
    Kennst du das Buch "Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt"? Das habe ich kurz vorher gelesen und das ist von der Thematik her echt ähnlich, hat mir aber sogar noch ein Tick besser gefallen. Vielleicht ist das ja was für dich? =)

    Liebe Grüße
    Leni ♪

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    2. Die Liebesgeschichte stand ja nicht so im Fokus wie ich es erwartet hatte, allerdings fand ich das nicht so schlimm und habe gerne über Audreys verrückte Familie gelesen :)

      In "Du neben mir" habe ich letztens mal reingelesen, da ich mir nicht sicher war, ob es was für mich ist. Ich tendiere aber eher zu nein... Die Protagonistin war schon auf den ersten paar Seiten eher nichts für mich...

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  3. Hallo!:)
    Tolle Rezi... Das Buch hatte mich jetzt schon länger angesprochen, mal schauen wann ich dazu komme es endlich zu lesen ;)
    Das Lied gefällt mir außerdem total! *-* Läuft bei mir momentan in Endlosschleife xD
    Liebe Grüße!
    Anna :)

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    1. Hoffentlich kommst du bald dazu :)
      Es lohnt sich wirklich

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