[Rezension] Ich fürchte mich nicht

Montag, 20. April 2015


Informationen

Ich fürchte mich nicht
Von Tahereh Mafi 
Erschienen im Goldmann Verlag 
Kostet 9,99€
Taschenbuch/Band 1
317 Seiten 

Klappentext

Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht ...

Liebstes Zitat

"Ich weiß jetzt nur, dass die Wissenschaftler sich irren. Die Erde ist eine Scheibe. Das weiß ich, weil ich vom Rand gestoßen wurde, und seit 17 Jahren versuche ich wieder auf die Scheibe zu klettern, aber man kann die Schwerkraft nicht bezwingen, wenn niemand einem die Hand reicht." (S.31)

Meine Meinung

Ich bin aufgrund vieler wirklich guter Rezensionen auf dieses Buch gestoßen und hatte beschlossen es schnellst möglich zu lesen, da ich mal wieder Lust auf eine interessante Dystopie hatte. In dem Buch geht es um Juliette, die eine Ausgestossene ihrer Gesellschaft ist. Sie wurde weggesperrt um niemandem zu schaden. Während Juliette in Gefangenschaft lebt und sich Gedanken um alles macht, siecht die Welt so vor sich her. Die neue Regierung scheint doch nicht so toll zu sein und die Natur geht langsam aber stetig immer mehr den Bach runter. Und dann tritt Adam in ihr Leben. Der Grundstein für eine Geschichte nach genau meinem Geschmack war also auf jeden Fall gelegt. Und ich wurde in fast keiner Sekunde enttäuscht. Die Welt, die Tahereh Mafi hier erschaffen hat ist wunderbar, sicherlich nichts Neues, aber wirklich interessant. Dafür waren ihre Idee mit Juliettes Gabe wirklich richtig cool. Ich meine, die Heldin kann niemanden berühren ohne ihn nicht umzubringen, das ist doch mal wirklich eine geniale Superkraft (wenn man sie an- und abschalten könnte, wie man will). Und ihre Figuren waren ebenso wirklich richtig gut beschrieben. 
Juliettes Verhalten war so echt, dass ich manchmal selber dachte, mir wäre das alles passiert. Adam war nett, süß und zum verlieben, wirklich ganz nett. "Wie du fandest Adam nur nett?!" könnten doch sicherlich einige sagen, aber ,hallo, habt ihr Warner vergessen? Er ist der typische Badass Charakter, den doch eigentlich jedes Mädchen mag (natürlich nur in Büchern. Stellt euch mal vor wie anstrengend die im echten Leben wären). Er ist total fies, mysteriös, hat irgendein großes unaussprechliches Geheimnis und ist genau den richtigen Momenten irgendwie anders
*dahinschmelz*. Und zu einem meiner absoluten Highlights: Tahereh Mafis Schreibstil. Ich habe wirklich selten einen anfangs so gewöhnungsbedürftigen, dennoch so dermaßen genialen, Schreibstil gefunden. Sie schreibt so, dass vor meinem inneren Auge eine Welt entsteht, eine Welt, die umschrieben von ihrer Geschichte, beängstigend real sein könnte. Ich will nun aber nicht nur schwärmen, denn einen winzig kleinen Kritikpunkt habe ich schon. zum einen erscheint mir Juliette sehr naiv, wie sie sich relativ schnell auf Adam einlässt und zum anderen wurde mir in diversen Grenzsituationen zu viel rumgeknutscht, was ich nicht ganz so passend fand.

Fazit

Ich fürchte mich nicht ist eine sehr schöne und spannende Dystopie. Sie kommt mit einer 
sehr interessanten und gut umgesetzten Idee daher, die wunderbar mit einer herzzerreißenden Liebesgeschichte verbunden ist. 

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1 Kommentar:

  1. Hey,
    Warner mochte ich auch lieber^^
    Ließ schnell weiter, es wird meiner Meinung nach besser bzw. noch besser ;-)
    Liebe Grüße

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