Rezension zu Endgame

Donnerstag, 1. Januar 2015

Endgame- die Auserwählten Rezension

Von James Frey
Erschienen im Oetinger Verlag
Kostet 19,99€
Hardcover/Band 1
589 Seiten

Klappentext:
ENDGAME. Zwölf Meteoriten. Zwölf Spieler. Nur einer kommt durch. Als zwölf Meteoriten nahezu gleichzeitig an unterschiedlichen Orten der Erde einschlagen, gibt es keinen Zweifel mehr: Die Zeit ist gekommen. ENDGAME hat begonnen! Jeder der Meteoriten überbringt eine Nachricht, die die zwölf Auserwählten entschlüsseln müssen und die sie schließlich an einem geheimnisvollen Ort zusammenführt. Dort stehen sie ihren Gegnern zum ersten Mal gegenüber. Ein Wettkampf auf Leben und Tod beginnt und eine rücksichtslose Jagd um den gesamten Globus. Die Spieler müssen zu allem bereit sein. Wird Arroganz Bescheidenheit schlagen? Klugheit Stärke übertreffen? Wird Gnadenlosigkeit am Ende siegen? Schönheit von Nutzen sein? Muss man ein guter Mensch sein, um zu überleben? ENDGAME wird es zeigen. Aber nur wer die Hinweise richtig deutet und die drei Schlüssel findet, geht als Gewinner hervor. Und nur seine Linie wird überleben, wenn die gesamte Menschheit vernichtet wird.

Erste Sätze:
Endgame hat begonnen. Unsere Zukunft ist noch ungeschrieben. Unsere Zukunft ist deine Zukunft. Was sein wird, wird sein.

Meine Meinung:
Endgame. Davon wird man in letzter Zeit wohl von gehört haben. Wohl oder übel, denn dieses Buch ist ein Hype, was ich ja auch irgendwie verstehen kann, denn schlecht ist es gewiss nicht.
Aber von Anfang. Die Idee mit dem Weltuntergang fand ich sehr, sehr gut. Und neu, denn ich hatte so ein Buch noch nicht gelesen. Und es fängt ja auch gleich schon spannend an, keine langen Vorreden, mitten in die Handlung und zum Beginn von Endgame. Es war durchweg spannend und unterhaltsam.
Nicht im Sinne von lustig oder romantisch, sondern einfach nur spannend. Dann fängt es aber auch schon an, dass bei mir die ersten Störfaktoren auftreten. Den Schreibstil fand ich grauenhaft, bei einer Figur (An Liu) wäre ich manchmal ganz gerne gestorben, man gewöhnt sich daran und liest weiter. Störfaktor Nr. 2 waren für mich die Charaktere. Es gab auf eine gewisse Art und Weise schon Protagonisten, aber es sind wahrscheinlich doch alle irgendwie die Hauptcharaktere. Es waren einfach zu viele, deren Leben und Situationen da auf einen einhagelten. Ich musste während des Lesens ganz oft nochmal hinten in das Personenregister schauen, um überhaupt zu wissen, von wem das Kapitel gerade handelt. Die Charaktere an sich waren jedoch wirklich gut ausgearbeitet. Jeder hatte einen eigenen individuellen Charakter, der ihn ausmachte. Dann gabe es aber Leute wie An Liu, den ich für gestört hielt und mich einfach nur angewiedert hat oder Christopher, der meiner Meinung nach definitiv keinen gesunden Menschenverstand besitzt. Dann gab es Spieler wie die stumme Chiyoko Takeda, die mir absolut sympathisch war. Ihre Gedankengänge fand ich nachvollziehbar. Jago und Sarah sind einfach ein hammer Team und ihre Kapitel habe ich am liebsten gelesen.Dann gab es wieder Charaktere, bei denen ich mir einfach dachte: "Okaaaaay. ich hoffe solche Mneschen gibt es nicht wirklich". Ich rede von dem kleinen, gewaltätigen, dreizehn Jahre altem Baitsakhan. Leute, die es gelesen haben werden wissen, was ich meine. Um nocheinmal zur Handlung zurück zukommen, da stört mich tatsächlich nur das Ende, was mir wie dahin geschmiert vor kam. Es war viel zu schnell und viel zu übertrieben. Hierzu habe ich auf Instagram mal einen Kommentar rausgesucht:
"ich dachte mir am Ende auch: Was, das soll`s gewesen sein? 
Im Ernst?! Aber an sonstem, nachdem ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte 
fand ich es sogar richtig gut. Nur, dass ich mit manchen Charaktren
(wie z.B. Hilal oder Aisling) nichts anfangen konnte."
[Leonie aka _buechermaedchen_]

Ich scheine also nicht die einzige zu sein, die mit dem Ende ihre Probleme hatte. erst fiebert man hunderte von Seiten daraufhin und dann wird es so kurz und aprupt. 
Im Großen und Ganzen ist das Buch wirklich hammer, aber für mich war das Ende ein kleines bisschen zu schlecht und dann kommen noch etweige andere kleinere Faktoren hinzu, weshalb "Endgame" von mir ganz knappe 3/5 bekommt. 

***
Und an euch alle "Ein frohes neues Jahr"

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