Röslein stach Rezension

Dienstag, 14. Januar 2014

Röslein stach Rezension




Von Susanne Mischke
Erschienen im Arena-Verlag
In der X-Thriller Reihe
Kostet in Deutschland 12,99€
370 Seiten

Inhalt:
Toni ist einfach nur froh, von zu Hause auszuziehen. Endlich in den eigenen vier Wänden!
Ralph, ihrem kontrollsüchtigen Stiefvater, ist sie ein für alle Mal entkommen. Doch die alte Villa, die sie mit drei Mitbewohnern teilt, birgt ein schreckliches Geheimnis: Vor zwanzig Jahren wurde hier ein Mädchen auf brutale Weise ermordrt... Und der verurteilte Täter ist seit Kurzem wieder auf freiem Fuß.

Cover:
Das Cover ist so Naja... Es ist nicht wirklich schlecht, aber ich find es jetzt auch nicht so schön. Die ganzen Rosen wirken unter den Rosenblättern sehr gekünstelt und das Blut auch. 
Was mir gut gefällt ist das Blau im Hintergrund.  0,5/1,5 Punkten  

Figuren:
Die Hauptfigur ist Antonia, kurz Toni. Sie ist mir sympathisch und gleich habe ich mit ihr mit gefühlt. Egal ob es um den Hass gegen ihren Stiefvater ging oder um die Liebe zu ihrer Mutter. Ich konnte zwar ein oder zwei Handlungen nicht wirklich nachvollziehen, aber das tut der Sympathie zu ihr auch nichts an. Ihre Mitbewohner Kathie, Robert und Mathe waren alle ein bisschen seltsam und hatten so ihre Macken. Trotzdem mochte ich sie wirklich und würde mit ihnen als Mitbewohner vermutlich auch ganz gut klar kommen. Der Böse in dem ganzen blieb mir zu unbeschrieben er kam wirklich erst zu Ende hin so richtig als Böser in seine Rolle.   2/3 Punkten  

Schreibstil: 
Der Schreibstil von Susanne Mischke gefällt mir gut. Es ist nicht das Erste Buch, was ich von ihr lese und dieses hat mich noch mehr gefesselt. Das liegt zum einen daran, dass sie sehr flüssig schreibt und sie ihren roten faden nicht verliert und alles zu einem einigermaßen logischen Ende bringt. 2,5/2,5 Punkten

Handlung:
Die Handlung ist an genau den richtigen Stellen spannend und dann erstmal wieder etwas ruhiger bis ganz unerwartet etwas neues spannendes passiert. Es gibt mehrere Handlungen:
Erstmal Toni und ihr neues WG Leben, dann Toni und ihr altes Leben, das Neuauffahren des Mordes an Sonja und einen kurzen Einblick in das Leben einer älteren Dame. In all diesen Handlungen war die mit der meisten Spannung Toni und ihr neues WG Leben. Die Neuauffahrung des Mordes an Sonja war manchmal ziemlich langweilig und das fand ich schade, da man gerade da richtig viel Spannung hätte einbauen können. Da hilft es leider auch nicht das in Tonis altem Leben alles drunter und drüber geht. Die Handlung hätte an manchen Stellen aufschlussreicher sein können oder spannender. Diese Spannung, die in manchen Teilen fehlt wurde dann noch hier und da in das WG Leben eingeflochten. Sonst ist die Handlung top und Der Thriller definitiv etwas für einen schönen Tag, den man in einer Villa verbringt :)
4/5 Punkten 


                                        Gesamtpunktzahl: 9/12 Punkten


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